stimmwerkstatt
Praxis für Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie
Dr. Todsen-Straße 2 · 24937 Flensburg · Telefon 0461 978 868 3

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Tanja Rossis - Stimmwerkstatt - Praxis für Sprach-, Sprech-, und Stimmtherapie Flensburg -

[ Philosophie der therapeutischen stimmwerkstatt ]   [ Arbeitsweise Schlaffhorst-Andersen ]


Philosophie der therapeutischen stimmwerkstatt


per – sonare (ital.) bedeutet durch - klingen. Sie selbst klingen – durch.

Stimme und Sprache sind zentraler Ausdruck unserer Persönlichkeit und wichtigstes Kommunikationsmittel des Menschen.
Gesunde Atem-, Stimm-, sowie Sprech- und Schluckfunktionen sind elementare Bausteine unserer Lebensqualität. Sie beeinflussen unser Selbstwertgefühl, unseren sozialen und beruflichen Weg. Besonders Kinder mit Kommunikationsproblemen leiden unter schlechteren Chancen im Schulalltag. Sprach- und Sprechtherapie in den Kindergartenjahren kann dieses verhindern.

Die ganzheitliche Arbeitsweise Schlaffhorst-Andersen berücksichtigt und nutzt die Wechselwirkungen zwischen Körper, Atem, Stimme/Sprache und Psyche, um Ihr Kommunikationspotential freizulegen.

In meiner therapeutischen Arbeit stehen Sie selbst mit Ihrer Persönlichkeit im Zentrum der Aufmerksamkeit, nicht nur das Störungsbild, welches Sie herführt. Nach ausführlicher Anamnese – unter Einsatz von standardisierten logopädischen Testverfahren - erstellen wir im Dialog mit Ihnen einen persönlichen Behandlungsplan, ggf. unter Einbeziehung Ihrer Angehörigen. Mit gegenseitigem Vertrauen, Respekt, viel Humor und Bewegung wollen wir den Therapieprozess zu einem angenehmen Weg machen. In der stimm - “werkstatt“ werden Sie „handwerklich“ kompetent und individuell betreut. Ich unterstütze meine Patienten, ihre Ziele zu erreichen.

Ziel ist eine für Sie individuell befriedigende Kommunikation (wieder-) herzustellen.

Zur Unterstützung der Therapie setze ich - neben modernen technischen Hilfsmitteln wie z.B. Computerprogrammen oder Tonaufnahmegerät - gerne Medien zur körperlichen Eigenwahrnehmung von Atem, Stimme und Sprache ein, welche typisch für die Arbeitweise Schlaffhorst-Andersen sind, wie z.B. Eutonieholz, Schwingegurt u.a. (siehe unten, Bilder).

Interdisziplinärer Austausch und Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten, parallel behandelnden Therapeuten (Ergo- oder Physiotherapie) oder Pädagogen sind selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit, um dem Patienten eine möglichst umfassende Unterstützung zu gewährleisten.

 

Arbeitssituation

 

Arbeitsweise Schlaffhorst-Andersen

Sowohl im therapeutischen wie auch im pädagogischen Ansatz der Arbeitsweise Schlaffhorst-Andersen steht nicht das „Unvermögen“ oder Störungsbild im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern der ganze einzigartige Mensch mit seinem Potential, seiner Geschichte und in Bezug zu seinem sozialen Umfeld/System.

Um die Jahrhundertwende machten sich die Begründerinnen, Clara Schlaffhorst (1863 – 1945, Gesangspädagogin) und Hedwig Andersen (1866 – 1957, Klavierpädagogin) die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Atem-, Stimm- und Bewegungsformen zur Lebensaufgabe. Großen Einfluß darauf nahm „die Kunst des Atmens“ von Leo Kofler.

Die fünf Wege, welche die Gründerinnen zur Wiederherstellung von Atem, Stimme und Sprache fanden, nennen sich „Regenerationswege“ und sind bis heute Grundlage der Ausbildung zur staatlich geprüften Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/in der Schule Schlaffhorst-Andersen:

Kreisen, Schwingen, Rhythmus, Atmen, Tönen.

Behandlung nach Schlaffhorst-Andersen ist immer ganzheitlich, - unter Einbeziehung körperlich-seelisch-geistiger Zusammenhänge. Atemkraft wird als Lebenskraft gesehen. Der individuelle Atemrhythmus ist grundlegend für die Harmonisierung der Muskelspannung des gesamten Körpers, sowie für den geistigen Spannungsausgleich.

Ziel der grundlegenden Atemarbeit: Zurückführen zur „Natur in uns“,
Spannungsausgleich auf den Ebenen Körper, Psyche, Atem, Stimme/Sprache, um eine physiologische, präzise und flexible Aussprache bzw. Stimmgebung zu erarbeiten. Auch zentral-neurologische Funktionen (die Hirntätigkeit) werden angeregt und somit wird auch die Arbeit an aphasischen Symptomen erleichtert: z.B. Übungen zu grammatikalischen Sprachstrukturen, Sprachverständnis oder Wortfindung. Das individuelle Ausdrucks- bzw. Kommunikationspotential des jeweiligen Patienten oder Schülers wird freigelegt.


Medien zur körperlichen Eigenwahrnehmung von Atem, Stimme und Sprache:

 

Eutonieholz Schwingegurt

 

Atem und Stimme als zentraler Ausdruck der Persönlichkeit!